Die Bienenkugel

hat vergleichbare Vorteile wie die natürliche Behausung der Bienen in einer Baumhöhle. Keine Ecken und Kanten, dicke Wandstärken, dadurch sind keine Wärme- bzw. Kältebrücken vorhanden. Auch die Feuchteregulierung durch das Totholz ist in der Baumhöhle gegeben.

 

In Bernstein eingebundene Honigbienen blegen, dass es die Honigbiene schon 30 Millionen  Jahre auf der Erde gibt. Die Honigbiene ist eigentlich ein Waldtier und lebte in Baumhöhlen. Dann wurden die Wälder abgeholzt. Dadurch wurden die Bienenbehausungen massiv dezimiert. Im Mittelalter wurden von den Zeidlern Baumhöhlen und Strohkörbe für die Bienen geschaffen. Die Honigernte in der Baumhöhle und im Strohkorb hatte den Nachteil, dass ein Teil des Wabenwerks heraus genommen und damit zerstört wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde mit der Bienenhaltung in eckigen Beutensystemen begonnen. Seit dieser Zeit nehmen die Bienenkrankheiten zu. Heute wird ein weltweites Bienensterben mit Besorgnis festgestellt. Forscher und Wissenschaftler rätseln über die Ursache des hohen Bienensterbens.

Film im Bayerischem Rundfunk BR in "Unser Land" vom 23.08.2013