Grüne Woche Berlin 2017
Die Bienenkugel war vom 22.01-25.01.2017 auf dem Innovationsstand des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums in
der Bayernhalle vertreten.

Bilder und Eindrücke von der Grünen Woche:

Großer Interesse von vielen Besuchern der Grünen Woche!

Integration der Honigbiene in der Landwirtschaft wird mit der Bienenkugel einfacher.

Bienenhaltung wird heute nicht nur in Schulen immer beliebter.

Auch die Land- und Forstwirstschaft hat erkannt, dass durch Einsatz der Honigbiene

ein Mehrertrag möglich ist.

Auch  Königinnen und Prinzenssinnen waren von der Bienenkugel begeistert.

   Integration der Biene in der Land- und Forstwirtschaft

"Bienen und Schaf ernähren den Bauer im Schlaf" hieß es früher

Heute ist die Bienenhaltung sehr komplex und aufwendig geworden.

Mit der Bienenkugel können auch in der Landwirtschaft neue Wege gegangen werden.

Die Bienenhaltung wird einfacher und Ertragssteigerungen je Landwirtschaftsfläche sind erreichbar.

 

Landwirtschaft

Heute ist es schwierig in großen Teilen Deutschlands auf dem Land Bienen zu halten.
Durch die vielen Monokulturen geht die Vielfalt von Wildblumen und Wildtieren ständig zurück.
1930 wurde berichtet, dass die Imker auf dem Land den meisten Honigertrag durch die Kornblume im Getreidefeld hatten. Würde man Pflanzenvielfalt in der Landwirtschaft im gesamten zulassen, könnte man pro Fläche einen Mehrertrag erwirtschaften.
Durch die Integration der Honigbiene in die Landwirtschaft würden nicht nur die Biene und der Landwirt, sondern auch die Wildbienen und die Vielfalt der Trachtpflanzen profitieren. Es ist bekannt, dass z.b. beim geplanten Einsatz der Biene an einem Rapsfeld der
Rapsgutertrag um bis zu 30 % gesteigert werden kann, außerdem hat das Rapsgut einen 1-2 % höheren Ölgehalt. Von einem Hektar Rapsanbau kann der Honigertrag 200-240 kg Honig betragen.

Forstwirtschaft

Heute geht es in unseren Wälder wirtschaftlich gesehen in erster Linie um den Holzertrag. Dementsprechend erfolgt der Anbau und die Auswahl an Bäumen. Egal ob man jetzt einen Mischwald oder einen Monokulturwald betrachtet. Die Jungbäume werden in der Regel eng gepflanzt, damit sie schnell nach oben wachsen. Die einander berührenden Baumkronen verhindern Lichteinfall auf den Waldboden, somit kann keine Pflanzen- und Tiervielfalt im Wald entstehen. Den ersten wesentlich wirtschaftlichen Ertrag durch den Holzverkauf erhält man erst nach ca. 60-100 Jahren. Würde man bei der Anpflanzung Wildblumen, -Sträucher, -Beeren und Trachtbäume (in größeren Abständen) für die Bienen mit anpflanzen, hätte der Bienenhalter ab dem ersten Jahr einen Honigertrag. Dieser steigt im Laufe der Jahre dreidimensional. Durch die extensive Bienenhaltung in der Bienenkugel wäre dies mit wenig Arbeitsaufwand verbunden. Auch Kooperationen von Waldbauer mit Imkern sind denkbar.

Bienenhaltung

Heute ist die die Bienenhaltung sehr Zeitaufwendig und komplex. Mit der Bienenkugel reduziert sich der Zeitaufwand und das Imkern wird einfacher. Die Bestäung ist heute eher zufällig. Durch eine flächendeckende, geplante Bestäubung wäre ein Mehrertrag für alle Beteiligten gegeben.

 

 

In alten Imkerbüchern steht, dass 1930 die Imker die größte Honigertrag durch die Kornblume in den Getreidefeldern hatten. Heute ist die Kornblume größtenteils verschwunden.

Ein Ertrag von Honig ist bei dieser Anpflanzung nicht möglich.

2-3 Menschengenerationen warten auf den Holzertrag in der Forstwirtschaft.

Hier stecken große Potentiale ab dem ersten Jahr mit der geplanten Anpflanzung von Bienenweiden einen Honigertrag zu erreichen.

Eine Vielfalt von Pflanzen schafft auch Überlebensbedingungen für viele andere Insekten und Wildtiere

In vielen Städten werden Linden angepflanzt. Diese Trachtbäume sind für die Bienen im Sommer sehr wichtig!


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